10 Tipps für den cleveren Schultaschen- und Schulrucksack-Kauf


Die Tipps berücksichtigen Hinweise, dass das Produkt auf Schadstoffe geprüft wurde ebenso, wie auch die Reparierbarkeit, die ergonomische Passform und Sicherheit sowie die Qualität der Materialien und deren Verarbeitung.  Schließlich können sich auch solche Kriterien massiv auf die Lebensdauer von Produkten auswirken.
 

1. Rechtzeitig informieren

Lesen Sie die Beschreibung am Produktanhänger oder auf der Internetseite des Herstellers aufmerksam durch und achten Sie beim Kauf auf die empfohlenen Gütesiegel und Prüfkennzeichen.
 

2. Geprüfte Sicherheit bei Schultaschen

Achten Sie auf den Hinweis DIN 58124 geprüft. Neben dieser Angabe sollte auch immer die  Prüfstelle (z. B. TÜV, LGA) oder das GS Zeichen "Geprüfte Sicherheit" mit Prüfhinweis angeführt sein. Damit haben Sie den Nachweis, dass die in der Norm verlangten technischen Eigenschaften und Anforderungen für Schultaschen auch garantiert erfüllt sind. Mit solchen Schultaschen sind die Kinder  unter Tags und in der Dämmerung gut sichtbar unterwegs. Denn zusätzlich zu den 10 % an Reflektoren auf der Front- und Seitenfläche müssen weitere 20 % der Flächen aus orange-rotem oder neongelbem Warnmaterial bestehen.
 

3. Sicherheit beim Schulrucksack

Im Gegensatz zu Schultaschen gibt es für Rucksäcke keine Norm die Anforderungen an Ausführung und Sicherheitsausstattung stellt. Prüfen Sie daher selbst, ob Reflektoren reichlich eingearbeitet sind und auch fluoreszierendes Material, wie es für DIN-Schultaschen verwendet wird. Hersteller bieten auch Sicherheits-Sets z. B. zum Anzippen in Warnfarben an. Grundsätzlich sind Rucksäcke in hellen Farben besser sichtbar als dunkelfarbige Modelle.

 

4. Geprüft schadstoffarm

Es gibt Hersteller, die mit Prüfsiegel bestätigen, dass bestimmte Schadstoffe garantiert nicht eingesetzt werden. Einen solchen Nachweis bietet das  bluesign® System Partner Label. Hersteller, die bluesign® System Partner sind und solche Textilien oder andere zertifizierte Teile in ihren Produkten verwenden, verpflichten sich gleichzeitig, ihre Umweltleistungen kontinuierlich zu verbessern
www.bluesign.com

5. Aus Recycling-Material

Erfreulich ist, dass es vor allem bei den Schulrucksäcken immer mehr Modelle gibt, die aus Textilien z. B. aus 100 % recycelten PET-Flaschen hergestellt sind. Das Recyceln von Plastik schont eine unserer wertvollsten Ressourcen, nämlich Erdöl und verkleinert die Müllberge.

 

6. Geprüft ergonomisch und bewegungsfreundlich

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, achtet bei der  Schultasche oder beim Schulrucksack auf eine nachweislich ergonomische Prüfung.

 

Das AGR-Gütesiegel ist ein anspruchsvolles Label und kennzeichnet die ergonomisch bewiesene Qualität von Schultaschen und -rucksäcken nach dem AGR-Standard. AGR Kennzeichen (Aktion Gesunder Rücken e.V.)

 

IGR-Gütesiegel „Ergonomisches Produkt“ Die Interessengemeinschaft der Rückenschullehrer und -lehrerinnen e.V. IGR prüft Schulrucksäcke auf ihre ergonomische Qualität“. Zu erkennen am Hinweis, dass es sich um ein zertifiziert “Ergonomisches Produkt“ mit dem Gütesiegel handelt. www.igr-ev.de.

 

BAG Qualitätssiegel „erprobt und empfohlen“Die Bundesarbeitsgemeinschaft für Haltung- und Bewe-gungsförderung e. V. zeichnet Produkte/Projekte/Initiativen/Konzepte aus, die komplexe und spontane Bewegungsaktivitäten ermöglichen. Zu erkennen am Hinweis BAG Qualitätssiegel „erprobt und empfohlen“. http://haltungbewegung.de/besonders-bewegend

 

7. Garantie

Achten Sie auf lange Garantie-Dauer, die Sie unabhängig von der gesetzlichen Gewährleistungsfrist von 2 Jahren erhalten. Wie lange die Garantie läuft und welche Leistungen von der Zusage umfasst sind, beschreiben die Garantiebedingungen. Heben Sie den Kassabon und den Garantiepass mit Stempel gut auf.
 

8. Reparatur + Pflege

Vergewissern Sie sich, ob ein Reparaturservice mit einer kundenfreund-lichen Abwicklung vom Hersteller angeboten wird. Ausführliche Produktinformation mit Pfle-gehinweis und wie eine Reinigung zu erfolgen hat, bieten die meisten Markenhersteller online oder gedruckt als Kundeninformation an.

 

9. Geld sparen - SECOND HAND, RE-USE, ABVERKAUF

Mit gebrauchter Ware aus dem Second-Hand-Handel oder mit Restmodellen aus dem Abverkauf können Sie Geld sparen und trotzdem Schultaschen oder Schulrucksäcken finden, welche sicher, komfortabel zu tragen und auch optisch ansprechend sind. Taschen die im Sinne von Re-Use, also durch Wiederverwendung lange im Einsatz bleiben, schaffen einen Umweltvorteil. Verständigen Sie sich gemeinsam mit den Kindern schon möglichst früh über folgende Fragen:

 

10. PROBETRAGEN

Um die optimale Schultasche oder den passenden Schulrucksack zu finden, ist es unbedingt erforderlich, dass das Modell vor dem Kauf probegetragen, individuell angepasst und getestet wird. Noch besser ist es, wenn die Schultasche oder der Schulrucksack mit Schulsachen oder Büchern gefüllt ist, um  festzustellen, ob auch dann noch der Tragekomfort entspricht.

 

 

DIN SCHULTASCHEN-LISTE 2018 Download  427 KB
 

 

SCHULRUCKSACK-LISTE 2018 Download   531 KB

für Grundschule und danach.

 

 

 

 

 

GUT ZU WISSEN!

 

Die GARANTIE    

Bei der Garantie handelt es sich um eine freiwillige Zusage des Unternehmers, innerhalb eines gewissen Zeitraumes für Mängel einzustehen. Wie lange für ein Produkt garantiert wird und welche Leistungen von der Zusage umfasst sind, beschreiben die Garantiebedingungen. Der Garantieanspruch  ist in der Regel nicht gegenüber dem Vertragspartner, sondern gegenüber dem Hersteller geltend zu machen. Quelle: http://www.europakonsument.at

Um die Garantieleistungen in Anspruch nehmen zu können, ist es ratsam die Originalrechnung des Händlers, die ausgefüllte Garantiekarte bzw. einen Garantiepass aufzubewahren. Manche Hersteller verweien lediglich auf die rechtlich vorgeschriebene Gewährleistung.

 

Die GEWÄHRLEISTUNG    

Bei mangelhafter Leistung durch den Vertragspartner (Verkäufer, Händler, etc.) kommen grundsätzlich die Regeln der Gewährleistung zur Anwendung. Voraussetzungen für die Gewährleistungsansprüche ist, dass der Mangel bereits bei Übergabe vorhanden war. Nach der neuen Rechtslage wird bei Mängeln, die innerhalb von sechs Monaten zu Tage treten, vermutet, dass sie bereits bei Übergabe vorhanden waren. Das heißt, der Vertragspartner müsste im Zweifel beweisen, dass er eine mangelfreie Sache übergeben hat. Fristen für die Geltendmachung von Gewährleistungsansprüchen: bei beweglichen Sachen 2 Jahre. Der Gewährleistungsanspruch muss immer gegenüber dem Vertragspartner (Übergeber) geltend gemacht werden. Quelle: http://www.europakonsument.at


  
   
  

 

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